Dr. Wolfgang Ullrich, geb. 1967 in München; dort ab 1986 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik.

1991 Magister mit einer Arbeit über den amerikanischen Neopragmatisten Richard Rorty; 1994 Promotion mit einer Dissertation über das Spätwerk und Ereignis-Denken Martin Heideggers ("Der Garten der Wildnis", Wilhelm Fink 1996). Seither freischaffend tätig — als Autor, Dozent, Unternehmensberater. Mehrere Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Seit 1997 Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München (Lehrstuhl Prof. Dr. Walter Grasskamp).

Seit 1999 Beratervertrag mit der Volkswagen AG im Bereich Marken- und Trendforschung. 2001 Mitbegründer des offenen Internet-Büros www.ideenfreiheit.de. Zahlreiche Publikationen v. a. zu Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, modernen Bildwelten, Wohlstandsphänomenen.

Bücher:

Uta von Naumburg. Eine deutsche Ikone (Verlag Klaus Wagenbach 1998);
Mit dem Rücken zur Kunst. Die neuen Statussymbole der Macht (Verlag Klaus Wagenbach 2000);
Mäzene, Stifter und Sponsoren (zus. mit W. Grasskamp) (Hatje-Cantz 2001);
Stars. Annäherungen an ein Phänomen (zus. mit S. Schirdewahn) (S. Fischer 2002);
Die Geschichte der Unschärfe (Verlag Klaus Wagenbach 2002);
Weiss. Ein Grundkurs (zus. mit J. Vogel) (S. Fischer; erscheint im Frühjahr 2003).

Zu weiteren Publikationen siehe die vollständige Bibliographie.